Kevin Tweer, Neuenrade, NRW, Bundesrepublik Deutschland



image-9044936-new.gif?1601107440527
Hallo Modellbaufreunde, …. ich habe mich vor einiger Zeit in das Abenteuer eines größeren Dioramas begeben. Es hat eine Grundfläche von 60 x 30 cm, wird neben der Vegetation und einem Bach 2 Panzer, ein Radfahrzeig sowie um die 20 Figuren bekommen. Da zwischendurch immer „Warte- und Trocknungsphasen“ liegen und ich ab und an auch mal die Lust verliere und etwas anderes machen wollte stolperte ich über die „Feldküche“ von Tamiya mit der Nummer 35247 , welche ich von meiner besseren Hälfte geschenkt bekommen hatte. (Mal was bauen was nicht auf Ketten fährt oder eine Kanone hat 😉 , hehe)
Na gut , warum nicht und ich öffnete den Karton, …. ein älterer Bausatz was direkt bei den ersten Teilen auffiel aber für einen Lückenfüller und um eine Pause zu überbrücken doch ganz ok dachte ich.
Während ich dann den Zusammenbau begann kam mir die Idee ein kleines Diorama daraus zu machen, es war ein Geschenk und ich wollte ihr dieses dann auch „fertig“ präsentieren,…. Aber nicht einfach so sondern mit was dabei !
Also war die Frage „WAS“ mache ich mit der Gulaschkanone
Bei der Montage der Figuren , die ihr Essgeschirr zur Gulaschkanone bringen, kam mir dann die Idee, …. Ein Henkelpott !!!! DAS IST ES, DAS wird die „Base“ dachte ich mir ….
Der Zusammenbau des Modells gestaltete sich recht einfach und ging schnell von der Hand.
Zwischen den „Bemalungsphasen“ von Küche und den 3 Landsern kümmerte ich mich um die Vignette. Ein alter Henkelpott wurde noch etwas angeschliffen um ihn benutzter und älter aussehen zu lassen. Der Kopf wurde begrünt und mit etwas Sträuchern und einem Baum versehen.
Die Gulaschkanone, welche auch schon eine „Suppe“ im Kessel hatte wurde dann noch mit einem Draht (als Führung) und etwas Watte unter Dampf gesetzt. Aufgeklebt und mit dem Koch bestückt kamen dann die „Hungrigen“ zum Essen fassen.
Das war es dann auch schon und ging in kürzester Zeit dem Ende entgegen ABER …. fertig da stehend suchte ich noch einen passenden Namen für das ganze wobei mir dann mein Opa einfiel,…. Der sagte immer „Ohne Mampf, kein Kampf“
Somit war das Zwischenprojekt fertig, getauft und in meiner Vitrine geparkt! Die Präsentation kam gut an und die „Feldküche“ gefiel der Spenderin so gut das ich zur Belohnung dann noch was „Leckeres“ von ihr aus unserer echten Küche bekam
…. Rund um ein gelungenes Projekt also und somit ging es dann zurück zum großen Dioramabau 😉
Mit bestem Gruß , Kevin